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*** English Version below ***

In westlichen Kulturen gibt es Geschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Ostern, zur Taufe, zur Hochzeit und zu vielen weiteren Festen. Dabei dienen die Geschenkverpackungen nur dazu, den Inhalt zu verstecken. In der japanischen Kultur gibt es weniger Gelegenheiten, Geschenke zu machen und zu bekommen. ‚Ochugen’ findet im Sommer statt und bietet Gelegenheit, sich durch Geschenke danbar zu zeigen. ‚Oseibo’ wird im Dezember gefeiert und steht für Unabhängigkeit.

Zudem ist Schenken in Japan mit einer strengen Etikette verbunden. Geschenke müssen immer mit beiden Händen überreicht und mit beiden Händen entgegengenommen werden um Respekt auszudrücken. Bevor ein Geschenk überreicht wird, kann der Beschenkte das Geschenk bis zu dreimal ablehnen, bevor es letztendlich akzeptiert wird. Grundsätzlich gilt es als sehr unhöflich nur einer Person in einer Gruppe von Leuten ein Geschenk zu überreichen. Soll nur eine Person beschenkt werden, ist es angebracht, auf ein Gespräch unter vier Augen zu warten. Es ist ebenso unhöflich, Geschenke vor anderen zu öffnen. Grundsätzlich sollten Geschenke nie zur Begrüßung überreicht werden, sondern vielmehr zur Verabschiedung.

In der japanischen Kultur ist nicht nur das Schenken wichtig, sondern auch die Art der Verpackung. Dabei gibt es viele Methoden, ein Geschenk zu verpacken. Eine davon ist Furoshiki Verpackung.

Für diese Art der Verpackung wird ein quadratisches Stück Stoff von mindestens 36 inches auf 36 inches benötigt. Es eignen sich Stoffe, die fest und undurchsichtig sind. Auch Schals und Kleidungsstücke können zum Verpacken genutzt werden. Sollte ein Geschenk größer sein, kann der Stoff im entsprechenden Verhältnis beliebig vergrößert werden.

So geht’s:

  • Das Geschenk quer in die Mitte des Stoffs legen
  • Wenn das Geschenk rechteckig ist, die beiden Stoffecken auf den langen Seiten des Geschenkes straff mittig einmal verknoten
  • Dann die beiden anderen mittig über dem ersten Knoten zweimal verknoten und zurecht zupfen

Geschenke werden so zum echten Hingucker – und sind umweltfreundlich!

*** English Version ***

In western cultures there are gifts for birthdays, Christmas, Easter, baptism, weddings and many other festivities.  The gift wrappings only serve to hide the content.  In Japanese culture, there are fewer opportunities to make and receive gifts.  ‘Ochugen’ takes place in summer and offers the opportunity to show oneself through gifts.  ‘Oseibo’ is celebrated in December and stands for independence.

Gift-giving in Japan is also associated with a strict etiquette.  Gifts must always be presented with both hands and received with both hands to express respect.  Before a gift is given, the recipient can refuse the gift up to three times before it is finally accepted.  It is generally considered very rude to give a gift to just one person in a group of people.  If only one person is to receive a gift, it is advisable to wait for a private conversation.  It is also impolite to open gifts in front of others.  In general, gifts should never be given as greetings, but rather as farewells.

In Japanese culture, it is not only the giving that is important but also the type of packaging.  There are many methods of wrapping a gift.  One of them is the Furoshiki wrapping.

This type of wrapping requires a square piece of fabric of at least 36 inches to 36 inches.  Fabrics that are firm and opaque are suitable; scarves and garments can also be used.  If a gift is larger, the fabric can be enlarged keeping the proportions.

How it is done:

Place the gift crosswise in the middle of the fabric.

If the gift is rectangular, take the corners of the fabric on the long sides of the gift and firmly tie them once

Then knot the other two in the middle above the first knot twice and adjust them to look pretty

This way, gifts become a real eye-catcher – and are environmentally friendly!

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